Historische Szene der Kaffeeproduktion mit Arbeitern und Maschinen in einer alten Rösterei. J.J. Darboven Erbe.

Innovation aus Tradition Über 160 Jahre Kompetenz 

Heißgetränke aus Leidenschaft

Historische Café-Einrichtung mit eleganten Möbeln und Dekorationsstücken, die den Charme und den Stil der alten Zeit widerspiegeln.

Am Anfang war die IDEE

Als Johann Joachim Darboven im Jahr 1866 begann, bereits gerösteten Kaffee in Tüten zu verkaufen und an seine Kundschaft per Post zu versenden, war das eine echte Neuheit – und der Punkt, der uns von den anderen Anbietern abhob. Diese Idee legte den Grundstein für den Erfolg unseres hanseatischen Familienunternehmens und prägt unser Denken bis heute.

Auch später war es eine „IDEE“, die unsere Geschichte weiterschrieb: Mit der von Prof. Karl Lendrich entwickelten Darboven Dampfveredelung gelang es, einen besonders bitterstoffarmen Kaffee zu schaffen – und mit IDEE KAFFEE eine der bekanntesten deutschen Kaffeemarken zu etablieren.

Aus einer Pionierleistung wurde ein Unternehmen mit Charakter: Seit über 160 Jahren stehen wir für Qualität, Weitblick und verantwortungsvolles Unternehmertum. In vierter Generation geführt von Albert Darboven, ist J.J. Darboven heute eine feste Größe im europäischen Heißgetränkemarkt – mit einem gewachsenen Netzwerk aus Fachkräften und internationalen Gesellschaften, das unsere Kundennähe sichert: in Deutschland und Europa.

Mit Leidenschaft für Genuss, mit starken Marken und echtem Engagement gestalten wir die Zukunft – und blicken mit Stolz auf unsere Geschichte zurück.

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Unsere Geschichte 

Meilensteine seit 1866

2026 Pioniergest seit 1866

Kaffeebohnen vor goldenem Hintergrund – eine Hommage an J.J. Darbovens 160-jährige Leidenschaft für Kaffee.

160 Jahre Firmenjubiläum

Als Johann Joachim Darboven sein Unternehmen in Hamburg gründete, begann eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte, die bis heute Bestand hat. Gestartet als innovativer Versandhandel für gerösteten Kaffee und Würfelzucker, entwickelte sich das Geschäft zu einem internationalen Familienunternehmen mit aktuell 15 Tochterfirmen in neun Ländern. Die Verbindung zum Hamburger Hafen als zentralem Umschlagplatz für Rohkaffee, Tee und Kakao aus aller Welt, prägt die Unternehmensidentität von den Anfängen bis in die Gegenwart.

Auch 160 Jahre nach der Gründung haben sich die Werte bei J.J. Darboven nicht geändert: unser Anspruch bleibt es, als Heißgetränkeexperte mit Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation auch künftig neue Maßstäbe für unsere Kundinnen und Kunden zu setzen. Mit klaren Zielen für die kommenden Jahre − etwa einer verantwortungsvollen Rohkaffeebeschaffung und komplett recyclingfähigen Verpackungen bis 2030 − stellt J.J. Darboven heute die Weichen für eine nachhaltige Zukunft.

Seit 2024 Warum Schattenbäume helfen können

Zwei Männer genießen Kaffee von Café Intención vor einer üppig grünen Kulisse und präsentieren damit die Fair-Trade-Kaffeekultur in Peru.

Café Intención-Schattenbaumprojekt

Der Klimawandel stellt den Kaffeeanbau weltweit vor große Herausforderungen. Mit dem Schattenbaumprojekt leisten wir seit 2024 einen aktiven Beitrag – gemeinsam mit Kaffee-Kooperativen in Honduras, Peru und Indien und unserem langjährigen Partner Fairtrade

Zwischen den Kaffeepflanzen werden gezielt Schattenbäume gepflanzt. Sie sind wichtig für Kaffeepflanzen, denn diese sind Schattengewächse und damit sehr temperaturempfindlich und sie stehen unter Stress, wenn die Umgebung zu heiß und trocken ist. Das macht sie anfälliger für Schädlinge oder Krankheiten. Schattenbäume schützen jedoch nicht nur vor intensiver Sonneneinstrahlung, sondern verbessern – je nach Baumart – auch das Mikroklima, die Bodenqualität und die Biodiversität vor Ort. Bei einigen Baumarten können die Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern sogar Früchte ernten und mit diesen Zusatzeinnahmen ihr Einkommen verbessern.

So wirken wir Stück für Stück der bedrohten Existenzgrundlage der Kaffeeanbauenden entgegen.

2016 150 Jahre J.J. Darboven

J. J. Darboven feiert 150 Jahre Kaffeetradition; das Unternehmen war bei einer feierlichen Veranstaltung in Hamburg durch einen Redner vertreten.

Senatsempfang im Hamburger Rathaus

Am 21. März 2016 beging das Hamburger Traditionsunternehmen J.J. Darboven sein 150-jähriges Jubiläum. Den festlichen Auftakt der Feierlichkeiten bildete ein Senatsempfang im Hamburger Rathaus, bei dem zugleich die Ausstellung »150 Jahre Kaffeekultur« zur Unternehmensgeschichte von J.J. Darboven eröffnet wurde. Das Jubiläum stand nicht nur für anderthalb Jahrhunderte gelebter Kaffeekompetenz und hanseatische Unternehmenskultur, sondern auch für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte, die eng mit Hamburg verbunden ist.

In Würdigung der besonderen Bedeutung des Unternehmens für die Hansestadt lud der damalige Erste Bürgermeister Olaf Scholz Albert Darboven sowie zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu einem feierlichen Empfang ins Rathaus ein.

1997 - heute IDEE-Förderpreis: 65.000 Euro für innovative Unternehmensgründungen von Frauen

Preisverleihung mit strahlenden Gewinnern, die vor einem farbenfrohen Hintergrund Blumen und Urkunden in den Händen halten.

Der IDEE-Förderpreis setzt als Deutschlands einziger nationaler Gründerinnenpreis seit vielen Jahren ein starkes Zeichen für weibliches Unternehmertum. Mit der Auszeichnung macht J.J. Darboven innovative Geschäftsideen sichtbar, fördert unternehmerischen Mut und stärkt die Rolle von Frauen in Wirtschaft und Innovation.

»Gerade in Zeiten großer Transformation brauchen wir vielfältige Perspektiven und mutige Visionen«, betont Albert Darboven, Initiator und Stifter des Preises. Der Name des Förderpreises knüpft bewusst an die Innovationsgeschichte von IDEE KAFFEE an und steht zugleich für den Mut, neue Wege zu gehen. Seit 2023 begleitet Senatorin Dr. Melanie Leonhard, Präses der Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, den Preis als Schirmherrin.

Die Preisträgerinnen werden von einer unabhängigen Fachjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Rolf Eggert ausgewählt. Bewertet werden Innovationsgrad, wirtschaftliche Tragfähigkeit, Nachhaltigkeit und das persönliche Engagement der Gründerinnen. Seit 2006 wird der IDEE-Förderpreis zudem als »IDEE-Grant« auch in Polen verliehen.

1993 - heute Fairtrade-Pionier aus Überzeugung

Ein Kaffeebauer mit einem Sammeleimer in einer üppig grünen Kaffeeplantage, in der reife Kaffeekirschen zur Ernte bereit sind.

1993 begann die Zusammenarbeit zwischen J.J. Darboven und TransFair e.V. Für das Unternehmen standen dabei von Anfang an konkrete Verbesserungen für die Kaffeebauern im Mittelpunkt. J.J. Darboven setzte bewusst auf die Zusammenarbeit mit TransFair, dessen Mitarbeiter regelmäßig vor Ort prüfen, ob die Fairtrade-Abgaben tatsächlich bei den Produzierenden ankommen und zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen beitragen. 

Heute ist das Fairtrade-Siegel auf zahlreichen Produkten in Bio-Supermärkten ebenso wie bei Discountern zu finden. Als Fairtrade-Pionier der Kaffeebranche trug auch Albert Darboven maßgeblich dazu bei, dass das Fairtrade-Siegel heute zu den bekanntesten Siegeln Deutschlands zählt. Neben Kaffee bietet J.J. Darboven inzwischen auch Fairtrade-zertifizierte Produkte für Tee, Kakao und Zucker an. Für dieses langjährige Engagement wurde das Unternehmen 2009 mit dem Fairtrade Award in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet.

1966 - heute Weitsicht und Besonnenheit in vierter Generation

Historische Schwarz-Weiß-Porträts eines Mannes und dreier Kollegen, die in einer Fabrikumgebung Materialien begutachten.

Expansion und Innovationskraft

Nach seinem Eintritt in das Familienunternehmen im Jahr 1960 übernimmt Albert Darboven 1966 gemeinsam mit seinem Cousin Herbert Darboven die Unternehmensleitung. Herbert Darboven war bereits 1955 in das Unternehmen eingetreten und entwickelte sich zum Motor des erfolgreichen Ausbaus des Gastronomiegeschäfts.

Mit der Gründung der ersten Auslandstochter in den Niederlanden im Jahr 1966 begann die internationale Expansion von J.J. Darboven. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche weitere Niederlassungen, zudem wurden Kaffeehandelsunternehmen in verschiedenen europäischen Ländern übernommen. Um Kunden jederzeit schnell beliefern und international vor Ort präsent sein zu können, baute J.J. Darboven ein enges Netz aus Vertriebspartnern und Tochtergesellschaften auf. So entwickelte sich aus einem Unternehmen, das einst Kaffee und Zucker an Privathaushalte versandte, eine erfolgreiche internationale Firmengruppe.

1909 - 1966 Mit Erfindergeist durch schwere Zeiten

Vier historische Porträts angesehener Herren, die ihre ganz eigenen Stile und Ausdrucksweisen in Schwarz-Weiß zeigen.

Die zweite und dritte Generation

1915 lässt J.J. Darboven den Namen »IDEE« als Marke schützen. Mit dem 1927 eingeführten IDEE KAFFEE gelingt Arthur Darboven gemeinsam mit Prof. Karl Lendrich ein Meilenstein der Kaffeegeschichte: Ein neu entwickeltes Veredelungsverfahren macht den Kaffee besonders verträglich und zugleich aromatisch.
Das patentierte Verfahren bildet bis heute die Grundlage des IDEE KAFFEE. Der Erfolg ist enorm. Schon nach kurzer Zeit müssen die Produktionskapazitäten deutlich erweitert werden. 1920 erschließt Cäsar Darboven zudem den Vertrieb an Gastronomiebetriebe und eröffnet damit neue Märkte.

Der Zweite Weltkrieg bringt schwere Einschnitte. Rohkaffee wird zur Mangelware. Bereits 1939 beginnt die Großproduktion der Kaffee-Ersatzmischung KOFF. 1943 wird der Hamburger Stadtteil Hammerbrook und damit auch der Firmensitz durch Luftangriffe weitgehend zerstört. Erst nach der Währungsreform 1948 beginnt für J.J. Darboven der Wiederaufbau.

1866 Am Anfang stand eine IDEE

Eine alte Postkarte, Kaffeebohnen und eine Medaille neben einem historischen Porträt, die eine klassische europäische Atmosphäre heraufbeschwören.

Als der Kaffee mit der Post kam

Am 21. März 1866 wagt in der Brandsende 14 Johann Joachim Darboven in Hamburg den Schritt in die Selbstständigkeit. Offiziell firmiert sein Unternehmen zunächst als »Gewürzhandel«. In seinem Geschäft verkauft er unter anderem Brot, Milch und – für die damalige Zeit außergewöhnlich – bereits geröstete Kaffeebohnen. Doch Johann Joachim Darboven denkt weiter. Mit einer ebenso einfachen wie wegweisenden Idee revolutioniert er schon wenig später den Kaffeehandel: Er beliefert Haushalte in Hamburg und Umgebung per Postversand mit geröstetem und bereits abgepacktem Kaffee.

Zusätzlich lässt er die damals üblichen Zuckerhüte in handliche Würfel zerteilen und liefert diese gleich mit. Was heute selbstverständlich erscheint, ist damals eine kleine Sensation. In einer Zeit roher Kaffeebohnen und sperriger Zuckerhüte begeistert der neue Service vor allem die hanseatischen Hausfrauen, denen er den Alltag erheblich erleichtert. Die Idee erweist sich als großer Erfolg. Bereits drei Jahre später führt J.J. Darboven 144 verschiedene Kaffeesorten im Sortiment. Auf der ersten Internationalen Gartenbauausstellung in Hamburg im Jahr 1869 wird das Unternehmen für diese außergewöhnliche Vielfalt mit der Silbermedaille ausgezeichnet.