FAIRTRADE-Siegel
Das Siegel des fairen Handels
Was haben die Kantinen des Bertelsmann Verlages, das Frankfurter Marriott Hotelmanagement und der Otto Versand gemeinsam?
TransFair ist ein gemeinnütziger Verein, der von angesehenen Institutionen aus den Bereichen Entwicklungspolitik, Kirche, Verbraucherschutz, Frauen, Bildung, Umwelt und Soziales getragen wird. Als unabhängige Initiative handelt TransFair nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte.
Um den bewussten Einkauf zu stärken, betreibt TransFair eine umfangreiche Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. Im Dialog mit seinen Partnern vermarktet, pflegt und erweitert TransFair das Fairtrade-Produktsortiment und erschließt
neue Vertriebswege.
TransFair gehört zum internationalen Verbund der Fairtrade Labelling Organizations (FLO), in dem welt weit 21 Siegelinitiativen zusammengeschlossen sind. In Zusammenarbeit mit den Produzenten, Entwicklungsexperten und den Siegelinitiativen setzt FLO die international gültigen Fairtrade-Standards fest. Es gibt Standards sowohl
für Kleinbauernorganisationen als auch für Plantagen sowie umfangreiche Umweltkriterien.
Die unabhängige Zertifizierungsorganisation FLO-Cert GmbH stellt die Einhaltung der Fairtrade -Standards sicher. Das weltweit einheitliche und transparente Prüfungsverfahren entspricht der ISO-Norm 65.
Fairtrade steht für ethisches Handeln, Nachhaltigkeit und Transparenz – und baut so eine Brücke zwischen den Produzenten und den Verbrauchern.
Bleibt die Frage: Ist das ganze Thema nicht eher etwas für "Müslis" und Weltverbesserer?
Zumindest der deutsche Lebensmitteleinzelhandel sieht das anders, haben doch mittlerweile über 30.000 Supermarkt-Filialen Transfair-Produkte im Angebot, die bei immer mehr Verbrauchern Anklang finden.
Auch im Deutschen Bundestag, in vielen Rathäusern und in zahlreichen Universitäts-Mensen werden fair gehandelter Kaffee, Tee und Kakao und Orangensaft angeboten.
In der Gastronomie dagegen sind solche Angebote noch eher selten, obwohl auch traditionelle Kaffeeröster wie J.J.Darboven inzwischen FairTrade-Kaffees und Tees im Angebot haben. Gerade die Kombination aus Sozialsiegel und biologischem Anbau (z.B. J.J.Darbovens Café Intención) kann ein Highlight in einer Getränkekarte sein, das der Gast gleich "doppelt genießen" kann: guter Geschmack verbunden mit einem guten Gewissen.
Wer sich gerne näher über das Thema Fairer Handel informieren möchte, dem sei die Transfair-Internetseite empfohlen: www.fairtrade-deutschland.de

