

"Sien Schöpfung ...
... un wat achterno keem …"Günter Bothur liest Boy Lornsen im Hamburger Michael.
Damit alte Traditionen und Werte nicht in Vergessenheit geraten, engagieren sich die Firmen Bauer Verlagsgruppe und
J.J. Darboven für den Erhalt und die Förderung der niederdeutschen Sprache. Man hält es für eine gute Möglichkeit, gerade über den Weg der plattdeutschen Sprache und durch die Verbindung von Humor, Ernsthaftigkeit und Tiefe, die Boy Lornsen wählte, Auslöser zu bieten, sich doch wieder einmal mit den Jahrtausende alten Kerngedanken der Menschheit zu befassen, die in der Bibel stehen.
Denn Plattdeutsch ist in Europa ein Thema. Mit dem 01.01.1999 ist es Gesetz geworden: Das Niederdeutsche ist aufgenommen in die europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. Plattdeutsch hat damit offiziell den Rang eines gesellschaftlichen Wertes in unserer Kultur und gilt als förderungswürdig.
Die Schöpfungsgeschichte steht hier im Mittelpunkt und kein anderer Ort als die Kirche ist für die Vorlesung besser geeignet. Die Schirmherrschaft für dieses Projekt hat Herr Hauptpastor i.R. Helge Adolphsen übernommen. Auf der Orgel begleitet Manuel Gera, der für die musikalische Begleitung verantwortlich ist.
Nach der Ausbildung von Günter Bothur (Bühnen- und TV-Schauspieler) an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg, begann er seine Karriere am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und arbeitete u.a. in Frankfurt, Berlin, Bremen und Lübeck.
Seit Jahren ist er als freier Schauspieler tätig und mit vielen Auftritten auch beim Fernsehen beschäftigt.
Der Eintritt ist kostenfrei, und man möchte möglichst viele Kirchen- und Plattdeutsch interessierte Menschen erreichen.

