Mehr Fairness in die Tasse

Was haben die Kantinen des Bertelsmann Verlages, das Frankfurter Marriott Hotelmanagement und der Otto Versand gemeinsam?

In diesen Unternehmen geht es besonders fair zu, denn sie zählen zu der wachsenden Zahl von Großverbrauchern, bei denen Produkte mit dem Transfair-Siegel längst zum Alltag gehören.

Transfair-Produkte werden nach besonderen Standards gehandelt, die den Erzeugern einen Preis garantieren, der nicht den Schwankungen des Weltmarktes unterliegt. Vielmehr werden im Fairen Handel die Waren direkt vom Erzeuger bezogen, zu Preisen, die über dem Weltmarktniveau liegen und die für einen vereinbarten Zeitraum festgelegt wurden.

Der "Erfinder" des Transfair-Siegels, der gemeinnützige Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der "Dritten Welt" e.V. hat es sich seit seinem Gründungsjahr 1992 zur Aufgabe gemacht, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern.

Der Faire Handel ist im besten Sinne Hilfe zur Selbsthilfe und verbessert die Lebens- und Arbeitsbedingungen der schwächsten Glieder der Produktionskette.

Bleibt die Frage: Ist das ganze Thema nicht eher etwas für "Müslis" und Weltverbesserer?

Zumindest der deutsche Lebensmitteleinzelhandel sieht das anders, haben doch mittlerweile über
22.000 Supermarkt-Filialen
Transfair-Produkte im Angebot, die bei immer mehr Verbrauchern Anklang finden.

Auch im Deutschen Bundestag, in vielen Rathäusern und in zahlreichen Universitäts-Mensen werden fair gehandelter Kaffee, Tee und Kakao angeboten.

In der Gastronomie dagegen sind solche Angebote noch eher selten, obwohl auch traditionelle Kaffeeröster wie J.J.Darboven inzwischen FairTrade-Kaffees und Tees im Angebot haben. Gerade die Kombination aus Sozialsiegel und biologischem Anbau (z.B. J.J.Darbovens Café Intención) kann ein Highlight in einer Getränkekarte sein, das der Gast gleich "doppelt genießen" kann: guter Geschmack verbunden mit einem guten Gewissen.

Wer sich gerne näher über das Thema Fairer Handel informieren möchte, dem sei die Transfair-Internetseite empfohlen: www.transfair.org

Dieser Artikel ist dem Journal "Coffee-Kick" aus dem Hause J.J.Darboven entnommen. Ihr persönliches Exemplar des Coffee-Kick erhalten Sie als Gastronom gerne auf Anfrage.