
Sehr verehrte Bohne
aus: Coffee-Kick Nr. 13/2006, S. 3-5
Schokolade ist aus dem Vormarsch - man hat die guten Seiten der Naschware wieder entdeckt.Gut für die Seele
Bewusster Genuss ist nicht nur erlaubt, sondern in körperlicher und seelischer Hinsicht sogar empfehlenswert! Schokolade, und hier vor allem Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil, kann nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen den Pegel an Herz schützenden Antioxidantien im Blut für einige Stunden stark anheben.
Schokoladenfreunde greifen daher immer häufiger zu Schokoladen-Varianten mit hohem Kakao-Anteil – die übrigens meist im gehobenen Preissegment zu finden sind. Hersteller und Handel haben reagiert, das Angebot an „hochprozentigen" Naschwaren ist geradezu explodiert.
Alles in allem: Schokolade in Maßen ist gut – und angesagt wie nie.
Eine lange Geschichte …
Entdeckt wurde der Genuss vor
4.000 Jahren bei den Tolteken, den Mayas und Azteken, die bereits damals ein Getränk auf Basis zerstoßener Kakaobohnen zubereiteten, das sie „Xocolatl" nannten. Um das Jahr 600 wurde Kakao bei den Mayas in Mittelamerika regelrecht kultiviert. Die Bohnen dienten als Zahlungsmittel, der Genuss kakaohaltiger Getränke blieb allerdings der Elite vorbehalten.
Der erste Kontakt der Europäer mit der Trinkschokolade im 16. Jahrhundert konnte sie zunächst noch nicht überzeugen – zu befremdlich war das Gebräu, das mit Maismehl, Kaneelrinde, Chilipfeffer, Honig und Vanilleschoten angerührt wurde.
In modifizierter Rezeptur sorgte der Kakaotrunk in Mexiko, Spanien und schließlich am Hof Ludwigs XIV. für Furore. Der Botaniker Carl von Linné war so überzeugt von der Wirkung der Schokolade, dass er der Kakaopflanze den Namen „Theobrama Cacao L." gab – wobei „Theobrama" übersetzt „Götterspeise" heißt. Vom exklusiven Getränk für den Adel entwickelte sich die Trinkschokolade zum begehrten Genuss für das europäische Bürgertum und wurde im Rahmen der Industrialisierung im 19. Jahrhundert schließlich zur Leckerei für die Massen.
Seitdem gibt es Schokolade in festen Tafeln, die man bequem mit sich herumtragen und genießen kann, wann und wo immer man will.
Schokolade und Trinkschokolade sind aus unserer Genuss-Kultur nicht mehr wegzudenken, und es hat sich ein enger Zusammenhang gezeigt: in dem Maße, in dem Schokolade angenommen wird, wird auch Trinkschokolade geschätzt. Ein immer wieder gern betonter Vorteil der Trinkschokolade: sie ist kalorienärmer als Tafelschokolade, da der verwendete Kakao zuvor stark entölt wird.
Das Revival des ursprünglichen Schokoladengenusses kommt deshalb auch der Trinkschokolade zugute – und damit der Gastronomie gerade Recht. Schließlich kann sie die teilweise etwas ins Abseits geratene Trinkschokolade als drittes Standbein neben Kaffee- und Teespezialitäten gut gebrauchen.
Mit XOCAO erleichtert J.J. Darboven der Gastronomie die Revitalisierung dieses grundsätzlich vertrauten Produktes. Vor allem die Qualität überzeugt große und kleine Freunde des Schokoladengenusses.
Rezeptideen:
Café Louvois
XOCAO Premium Brown und heißen Kaffee (z.B. Café Intención) zu gleichen Teilen
mischen und mit einer Haube geschlagenem Rahm garnieren.
Spanische Trinkschokolade
Einem Becher XOCAO Premium Dark eine Messerspitze Zimt beifügen. Unter kräftigem
Rühren noch ein geschlagenes Eigelb dazugeben und das Ganze warm servieren.
Hot Maya
Geben Sie 2 Teelöffel XOCAO und eine Messerspitze frischen Chili in einen Becher. Heißes Wasser dazu geben und mit einer Zimtstange zum Umrühren servieren.
Ein exotisch-scharfer Genuss!

